Tag Archives: Vince Staples

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Azad, Manuellsen, Vince Staples, Snoop Dogg & 40 Jahre Hiphop

Azad ft. Calo – Nach vorn

Calo klingt wie Tory Lanez und Azad rappt jetzt auch über sogenannte Trap-Beats mit Autotune-Hook. Funktioniert auf jeden Fall besser als gedacht, aber Endgegner war eher mein Fall. Azads Album NXTLVL ist und bleibt nach wie vor eines der wenigen Releases, auf die ich mich aktuell freue.

 

Manuellsen – Der Löwe

Pretty much the same over here: Manuellsen hat so viel Soul, der muss einfach singen. Aufs Album freu ich mich auch, weil Gangland eigentlich ganz schön geil war, das höre ich immer noch ab und zu. Schön mit Fight Club-Zitat am Anfang und abartigem Monster-Beat:

 

Vince Staples – Big Fish

Wahrscheinlich der beste Song dieses Postings und die Ankündigung, über die ich mich am meisten freue. Vince Staples rappt sich und uns in Big Fish wieder mal um den Verstand. Bald kommt außerdem das Album Big Fish Theory, von dem ich mir persönlich mehr Spaß erhoffe als zum Beispiel vom neuen Kendrick Lamar-Album – dieses Level. Aber ich fand auch bisher alles geil, was von Vince Staples kam. Oder, wie ein weiser Mann einst sagte: „Vince killt immer, überall!

 

Snoop Dogg ft. Stresmatic – Swivel

„If you need me, just whistle!“

 

The Hood Internet – 40 Years of Hip Hop

Danke, liebes Internet! Das ist der Shit. Aber sowas von:

Kool Savas - Ich bin fertig

Kool Savas, Olexesh und Dendemann retten Rap!

Brrrrat: Endlich wieder Silbengemetzel des Todesgrauens.

Kool Savas und Olexesh hauen zwei Tracks raus, die so richtig Spaß machen: Ich bin fertig und 64 Kammern. Kugeln fliegen, Köpfe platzen, das volle Programm. Halleluja! Feingeistigeres gibt’s jede Woche von Dendemann. Während die drei für mich momentan den deutschsprachigen Rap retten, reguliert in den USA Vince Staples den Markt.

 

Kool Savas – Ich bin fertig

 

Olexesh – 64 Kammern

Schwere Kindheit, Bratan.

 

Dendemann – Mantra

El Presidende flext zwar nicht so krass wie OL und SAV, aber rappt dafür 1.) jede verfickte Woche gegen PEGIDA & Co., denkt sich dabei 2.) Sachen wie „Erschöpfungsgeschichte“ aus und verzichtet 3.) auf dumme Sexismus-Lines. Love!

Das Original geht mir auch gut rein, ist aber eher so ne Ruhrpotthymne: Manta von Manuellsen, Snaga & Pillath.

 

Okay, einen gibt es noch obendrauf.

Vince Staples kann alles!

Zuhören:

Prima Donna abchecken. Genau wie das hier:

Vince Staples Gold Roger, Lance Butters Rakaa Iriescience Hubert Daviz Hoodies

Vince Staples, Gold Roger, Rakaa, Said & Hoodies

Der neue Kendrick Lamar aka Vince Staples liefert mit Señorita einen Song ab, an dem niemand vorbeikommt. Das liegt nicht nur an dem großartigen Flow des jungen Mannes, sondern auch und vor allem an dem unfassbar krassen Video dazu. Nicht unbedingt das, was man bei dem Titel vielleicht erwartet – umso besser.

Wenn das hier das Lebensgefühl junger, US-amerikanischer People of Colour wiederspiegelt: Gute Nacht. Ihr solltet euch dieses Stück Videokunst unbedingt bis zum Ende ansehen:

Vom Musikalischen (und der Stimme) her auch nicht unbedingt mein Ding, aber inhaltlich und Delivery- sowie Flow-mäßig über jeden Zweifel erhaben: Gold Roger mit „MLXMLK“ (prod. by Yourz).

„Du fragst ‚Weißt du überhaupt, wer ich bin?’/ich sage ‚Digger, das weißt du doch selbst nicht“

Lance Butters hingegen ist das alles scheißegal. Aber der plant ja auch, nicht älter als 30 zu werden. Vielleicht kifft er zu viel.

Hier das schicke Video zu „Weißer Rauch“ (produziert von Bennett On).

Derweil hängt Rakaa Iriescience von den Dilated Peoples in der Hamburger U-Bahn rum.

Dazu haben ihn offensichtlich OnePlusOne (Phil Da Beat & DJ Tricky) bewegt, von denen ich auf diesem Wege zum ersten Mal gehört habe. „One Luv“!

‚Crazy Eyes‘ Said kloppt das Video zu „Yeah Boi“ raus. Unterstützung kriegt er von BOZ, den ich viel zu wenig auf dem Schirm hab. Die Feature-Parts des Hamburgers haben mir immer sehr gut gefallen, ich habe mir aber immer noch keine seiner Platten angehört. Schande über mich!

Wie dem auch sei: Wenn Lance Butters mal das Gras ausgehen sollte, kann er sich vertrauensvoll an diese beiden Herren wenden. „Straße bleibt Straße, watt soll ick da machen?“ Gefällt mir auch dank der Produktion von AT Beatz deutlich besser als die letzten paar Tracks von Said.

Dann wäre da noch diese zauberhafte Liebeserklärung an den Kapuzenpulli. Beziehungsweise dank des Deutschlandfunks eine Verteidigung des Kleidungsstücks und noch sehr viel mehr als das.

Dank Jan Wehns Allgood-Dingen Stop/Look/Listen habe ich jetzt auch zum ersten Mal was von Tonekk & Dait gehört. „Vielleicht wird mal ne EP ‚draus.“ [sic]

Last, but not least gibt es bald ein Re-Release von Hubert Daviz‘ „Proceduri de rutina“. Warum das total geil ist und wer dazu so alles Remixe beisteuert, könnt Ihr samt der meisten Songs hier beim Splash-Mag erfahren.